KLARTEXT – Hamsterkäufer sind „Wohlstandsfaschisten“?

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Hamsterkäufer sind „Wohlstandsfaschisten„. Bodo Ramelow hätte von Anfang an gewählt werden sollen. Er sei jetzt auch „kein Linker mehr“. Nachrichten, Kommentare und Kolumnen wie diese in verschiedenen Mainstream-Medien machen uns fassungslos. – Aber nicht nur sie. Das Gesundheitsministerium von Jens Spahn fordert per Tweet von den Krankenhäusern, bei der Pesonalplanung „flexibel auf die Ausbreitung des Coronavirus“ zu reagieren, woraufhin Beschäftigte aus eben jenen Kliniken antworten, dass sie inzwischen schon nachts aus dem Bett geklingelt werden, wenn man sie braucht und dass für Dokumentationen (die jetzt erleichtert oder erlassen werden sollen) sowieso schon keine Zeit mehr verfügbar sei. „Lebt Ihr eigentlich noch in der Realität“, fragen diejenigen bitter zurück, die gefälligst NOCH mehr Flexibilität zeigen sollen. Auch die Kanzlerin muss sich bitterbösen – aber berechtigten – Fragen stellen: Wieso sie davon ausgeht, dass man Grenzen nicht sichern kann, aber Herrn Erdogan gleichzeitig Geld gibt, damit dieser eben jenes tut, was er jetzt aber bekanntlich nicht mehr will, weshalb der Milliarden-Deal mit der Türkei vor unseren Augen platzt. Und dann ist da noch ein Tweet von der Deutschen Polizeigewerkschaft in Berlin, die beklagt, dass ihre Kollegen in der Hauptstadt es leid seien, dass sie „verheizt werden“ indem der Senat zusehe, wie sie von „linken Terroristen täglich angegriffen werden“. Die Wortwahl ist so stark, die Wut, die bei diesem Tweet durchscheint, so aufgestaut, dass man sich fragt, wann es zum offenen Aufruhr einer ganzen Berufsgruppe kommt. Das sind Streiflichter aus einem Land – unserem Land – in dem immer mehr Menschen die Politik mit wachsender Fassungslosigkeit verfolgen …

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