Ein Experiment auf Kosten der Alten und Kranken

Junge Freiheit

„Die Folgen von Angst können weit größer sein als durch das Virus selbst. Ja, ein Virus, mit dem wir keine Erfahrung haben, ist beunruhigend. Ja, die Bilder aus China waren beunruhigend.“ Gesundheitsminister Jens Spahn plädierte am gestrigen Sonntag abermals dafür, Ruhe zu bewahren. Man habe schon andere Herausforderungen bewältigt. Offensichtlich sorgen leere Supermarktregale beim Minister für größere Verunsicherung als eine Epidemie vor der Haustüre. Psychologisierung statt politischem Gestaltungswillen – so lautet offenbar die Devise.

Denn während Spahn noch vergangene Bilder aus China thematisiert, verhängt Italien über 16 Millionen Menschen eine Quasi-Quarantäne. Die Strategie der Bundesregierung in der Corona-Krise beruht darauf, das Narrativ zu stricken, daß es nur eine Wahl zwischen Hysterie und Nichtstun gibt. Ein Mittelweg, der die „Ängste“ der Bürger nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern Führung und Prävention in der Krise zeigt, erscheint ausgeschlossen. Spahn hätte sagen können: Wir schaffen (auch) das.

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