Italien: Die Angst kriecht auch in Gefängnisse

Tichys Einblick

Im Rahmen der Vorkehrungen zur Eindämmung des Coronavirus in Italien kommt das Land nicht zur Ruhe. Während den nördlichen Regionen und den Bewohnern, der Lombardei, Venezien sowie der Emilia Romagna eine Massen-Quarantäne auferlegt wurde, und sie diese mit Einsicht und Gleichmut hinnehmen, rebellieren nun ausgerechnet diejenigen in einigen Teilen Italiens, die in einer anderen Art Freiheitseinschränkung leben: nämlich die Strafgefangenen einiger Justizvollzugsanstalten.

Es erreichte die Gefängnisse und Insassen die Nachricht, dass sich etwaige Verhandlungen und Entscheidungen sowie anberaumte Entlassungen auf Grund der Corona-Krise bis Ende Mai verschieben würden. Entweder sind Teile des Personals abgezogen für andere Aufgaben oder selbst im Krankenstand. In Italien, nicht mehr verwunderlich, herrscht momentan ein latenter, wenn auch geordneter Ausnahmezustand.

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