Das Pathos der Nüchternheit: Staatsbankett mit Königsberger Klopsen

Tichys Einblick

In Deutschland gilt nach wie vor das von Theodor Heuss verordnete Pathos der Nüchternheit. Weil teuer essen gehen etwa im Gegensatz zu einem teuren Opernbesuch eher als snobistisch und verschwenderisch gilt und hierzulande ohnehin der Neid regiert, sollten sich Politiker bloß nicht in einem Sternerestaurant erwischen lassen. Es ist schwer, sich politisch korrekt zu ernähren. Gerhard Schröder prollte noch mit Currywürsten herum und schenkte der deutschen Sprache das geflügelte Wort: „Hol mir mal ’ne Flasche Bier, sonst streik ich hier.“ Das aber war kulinarisch noch Hartz IV. Also von gestern.

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