Der Nigerianer mit dem goldenen Herzen: Neuer Song-Tip für Xavier Naidoo?

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Lennetal – Flüchtlings-Schnurren mit Happy End, die jedem Bahnhofklatschers das Herz aufgehen lassen: Vor allem deutschen Lokalzeitungen wird die Zuwanderung gerne mit „aus dem Leben gegriffenen“ Geschichten romantisiert und auf Rosamunde-Pilcher-Niveau heruntergebrochen. Gestern übertraf sich das Lokalblatt „come on„, das zur „Märkischen Allgemeinen“ gehört, in seiner Lennetaler Ausgabe selbst – und brachte eine anrührende Geschichte von dem 34-Jährigen Cyril Onwachei, der „aus Nigeria geflohen“ ist und in Nachrodt „eine neue Heimat“ fand.

Damit nicht genug: Er fand dort auch „die Liebe“ – und deswegen verlässt er vermutlich bald die ihm von Flüchtlingshelfern der Doppelgemeinde zur Verfügung gestellte Unterkunft. Wer sich an dieser Stelle wundert, wo der Nachrichtenwert dieser herzerwärmenden Schnurre liegt, dem sei gesagt: Nirgendwo, es gibt keinen. Doch weil der Mann „Flüchtling“ ist und es gilt, dem angeblich vorurteilsbehafteten Flüchtlingsbild positive Impressionen entgegenzusetzen, wird hier gemenschelt bis zum Limit.

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