Wie die „WELT“ mich zum Radikalen erklärte

jouwatch

„Radikalisierung, rechtsextrem – welch Diffamierung und Phrasendrescherei. Weiß er eigentlich, was diese Begriffe bedeuten?!“ Ein türkischstämmiger, homosexueller Freund von mir ist merklich erstaunt: Er hat gerade einen Artikel in der „Welt“ gelesen, den ein ehemaliger Freund über mich geschrieben hatte. In dem Text beschreibt der Verfasser, wie er „einen Freund an die AfD verlor“.

von Tim Krause

Das Leid des bekennend links-grünen, zeitgeistkonform gendersprechenden Ich-Erzählers erklärt sich aus der Wahrnehmung der AfD als einem Horrorereignis wie dem Angriff eines tentakelreichen außerirdischen Monsters: Ein Ereignis, das in seiner Gänze apokalyptisch und unverständlich scheint. Das Unvermögen, die erlernten, vorgegebenen Meinungsschnellstraßen auch mal an der nächsten Ausfahrt zu verlassen oder wenigstens kurz einen Rastplatz aufzusuchen, ist dem Text deutlich anzulesen. Dabei tritt die dahinterstehende Zielsetzung zutage: Das Monster muss totgeschlagen werden, koste es, was es wolle. Die gesellschaftliche Ächtung und wirtschaftliche Vernichtung von AfD-Politikern ist ohnehin beschlossene Sache. Der physischen Vernichtung wird in vielen Publikationen indirekt Vorschub geleistet. Überall im Land tritt der moralische Bessermensch dieser Tage aus dem Lichtkegel seiner Schreibtischlampen hervor, die allzu häufig seinen Denkhorizont bilden, um koffeingeladen den Kampf der Schreibtischtäter gegen Andersdenkende zu führen

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