Flüchtlings-Quarantäne: Thüringen bittet Bundeswehr um Hilfe

Junge Freiheit

ERFURT. Im Fall der unter Corona-Quarantäne stehenden Flüchtlingsunterkunft im thüringischen Suhl hat sich die Landesregierung mit einem Amtshilfeersuchen an die Bundeswehr gewandt. „Es geht dabei nicht um Bewachung, sondern um die Sicherung der Versorgung für die rund 500 Bewohner, die in Quarantäne sind“, sagte ein Sprecher der Landesregierung der Nachrichtenagentur dpa.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bestätigte die Anfrage auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. Es gehe um eine Erstaufnahmeunterkunft in Thüringen, „wo die zivilen Kräfte, also die privaten Sicherungsdienste, eben auch im Moment nicht so verfügbar sind“. Die CDU-Politikerin machte allerdings keine Angaben darüber, ob die Bundeswehr das Ersuchen ablehne oder ihm stattgeben werde.

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