AfD-Vorstand fordert „Flügel”-Auflösung bis Ende April

Die Tagesstimme

Der AfD-Bundesvorstand entschied am Freitag, dass die parteiinterne Organisation „Flügel” zeitnah zur Auflösung kommen soll. Dass die Partei damit aus dem Visier ihrer Gegner kommt, ist allerdings unwahrscheinlich.

Berlin. – Wie die Junge Freiheit unter Berufung auf interne Kreise berichtet, geschah der Entschluss mit großer Mehrheit. Elf Ja-Stimmen stand eine Nein-Stimme sowie eine Enthaltung gegenüber. Offiziell erwartet man von dessen Vertreter die zeitnahe Selbstauflösung des nationalkonservativen Parteiflügels.

Dies geschieht vor dem Treffen der Flügel-Obleute am Samstag in Sachsen-Anhalt. Der zugrundeliegende Antrag erwartet als Ergebnis dessen „eine Erklärung darüber, dass sich der informelle Zusammenschluss” bis 30. April auflöse. Zuvor hatten die Landeschefs in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hamburg diese mit teils drastischen Worten geäußert. Alle drei Landesverbände stehen eher für einen bürgerlich-konservativen Kurs und schossen schon in der Vergangenheit gerne gegen Flügel-Anhänger.

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