Nur noch „schriftliche Anträge“: Asylstatus von Antragstellern dank Corona faktisch eingefroren

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Corona ermöglicht eine weitere faktische Aufenthaltsverlängerung für Asylbewerber im Land: Ab sofort können Asylanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nur noch schriftlich gestellt werden. Die erforderlichen persönlichen Anhörungen sind „auf die Zeit nach der Corona-Pandemie“ verschoben. In der Zwischenzeit kümmert sich der Sozialstaat um die Antragsteller – die damit auf unbestimmte Zeit hierbleiben werden.

Aus „Wir schaffen das“ wird langsam die Schicksalsparole „wir schaffen alles“, und auch wenn daran schon längst keiner mehr glaubt, wird es für die Regierung zur Überlebensparole: Noch ist nicht annähernd absehbar, wie gigantisch die Schäden durch die aktuelle Krise sein werden – doch die Routinen der „Hilfsbereitschaft“ durch flexible Übernutzung des Asylrechts laufen weiter, koste es, was es wolle.

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