Streitet!

Junge Freiheit

Xavier Naidoos Musik begleitet mich fast mein ganzes Leben. Das erste Album kaufte ich mir mit elf. Mein erstes Konzertticket war von Naidoo. Als ich mich einmal um eine Musik-Klausur drückte, ließ mir mein Lehrer die Wahl, entweder nachzuschreiben oder ein Referat zu halten: Ich sprach über die Söhne Mannheims und bekam die Note 1. Auf der Beerdigung meines Opas lief Naidoo. Aber auch in vielen kleinen privaten Momenten, in allen Lebenslagen, zu allen Stimmungen, begleitete mich seine Musik.

Er gehört zu den größten Sängern, die dieses Land hervorgebracht hat. Aber so wenig wie die Musik Naidoos immer leichte Kost war, ist es die Person Xavier Naidoo. Wer einfachere Gemüter sucht, muß vermutlich einfachere Musik hören. Ist er ein Verschwörungstheoretiker? Ja. Die „Akte Naidoo“ reicht von apokalyptischen Phantasien über den Untergang der Welt in einem Interview von 1999 mit dem Musikexpress bis hin zu einem Auftritt vor Reichsbürgern vor dem Brandenburger Tor in Berlin am Tag der Deutschen Einheit 2014. Im ARD-Morgenmagazin sprach er von Deutschland als einem besetzten Land. Seine Zweifel an der offiziellen Lesart zu 9/11 bringt er immer wieder zum Ausdruck. Er pflegt Kontakte zu prominenten „Truthern“ wie Oliver Janich und dem Schweizer Historiker Daniele Ganser.

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