Israel in der Corona-Krise: An Zores gewöhnt – ab heute keine Schmonzes

Tichys Einblick

Mit 1.238 gemeldeten Corona-Kranken und einem Toten steht Israel im internationalen Vergleich gut da. Die wirtschaftlichen Auswirkungen aber – das zeichnet sich schon jetzt ab – sind verheerend. Stündlich melden sich 5.000 Arbeitnehmer arbeitslos. In zwei Wochen stieg die Arbeitslosigkeit von 3,7 auf über 16 Prozent.

Israel ist an Zores gewöhnt. Zores – laut Duden ein Substantiv, maskulin, bedeutet Ärger, Gezänk, Wirrwarr – ist ein hebräisches Wort, das in der Bibel vorkommt und über das Jiddische Eingang gefunden hat ins Deutsche. Ein Land, das seit seiner Gründung vor knapp 72 Jahren von der noch nicht gebauten iranischen Atombombe bedroht ist, auf das geschätzte 150.000 Raketen der Hisbollah aus dem Libanon gerichtet sind, kann mit Bedrohungen besser umgehen als Völker, die in Panik verfallen, wenn der Zweiturlaub ausfällt. Seit dem Auszug aus Ägypten vor rund 3.000 Jahren kämpfen die Juden ums Überleben. Das macht erfinderisch, leidensfähig und lässt den inzwischen sprichwörtlichen jüdischen Humor gedeihen: Ein Jude rät seinem Glaubenspartner: Fang an Dir Sorgen zu machen – die Details liefere ich Dir später.

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