Kahane beklagt „barsche“ Abriegelung von Asylunterkünften

Junge Freiheit

BERLIN. Die Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane, hat die Abriegelung von Asylunterkünften bei Verdachtsfällen auf eine Coronainfektion beklagt. „Flüchtlingsunterkünfte werden teilweise barsch abgeriegelt, wer sich drinnen infiziert, hat Pech gehabt. Der Unterricht für Kinder in solchen Heimen, die keine Computer haben, fällt eben einfach aus“, schrieb sie in einem Beitrag für die Frankfurter Rundschau. Das sei ein Rückfall in alte Muster von „wir“ und „die“.

Kahane forderte, die Menschen sollten in der Krise zusammenhalten. Dabei müßten auch die eingeschlossen werden, die keine „Volksdeutschen“ seien. „Das ist nicht selbstverständlich. Rassismus geht nicht weg durch Hände waschen.“ In dem Zusammenhang kritisierte sie, die öffentliche Wahrnehmung konzentriere sich nur auf die Folgen durch die Ausgangssperren für Deutsche. „Lagerkoller gibt es nur für Deutsche. Unter anderem in Ermangelung von Klopapier.“

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