Wenn alle alles können und dürfen sollen

Sezession

Florian Sander wird fortan regelmäßig Artikel beisteuern. Sein Einstiegstext widmet sich der Postmoderne als Auflösung von Grenzen jeder Art.

Die Bedeutung des Begriffes der „Postmoderne“ ist bereits durch die Problematik ersichtlich, die sich um ihn rankt.

Oft wird ihm vorgeworfen, zu unbestimmt zu sein: Niemand wisse so recht, was das denn eigentlich sein soll. Kurios ist hierbei nun die Tatsache, daß es gerade die gesellschaftliche Unbestimmtheit ist, die dieser Begriff – u. a. – zum Ausdruck zu bringen versucht. Es richtet sich also quasi die eigene, ihm inhärente Kritik gegen ihn selbst: Dem Terminus, der die allgemeine Unbestimmtheit problematisiert und damit bestimmt (was ja an sich schon paradox wirkt), wird seine eigene Unbestimmtheit zum Vorwurf gemacht (was es noch paradoxer macht). Quasi eine Paradoxie zweiter Ordnung. Doch ehe wir nun der Verlockung erliegen, uns in abstrakt paradoxen Pointen zu verlieren, werden wir mal etwas konkreter.

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