Landrätin fordert: Gewalttätige Quarantäne-Brecher aus Asylunterkunft unter Strafrecht stellen

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Thüringen/Suhl – Petra Enders (parteilos), Landrätin im Ilm-Kreis, fordert, jene Asylbewerber die unter Anwendung massiver Gewalt versuchten, die Quarantäne in der Suhler Erstaufnahmeeinrichtung zu durchbrechen und nun verlegt wurden, unter Strafrecht zu stellen. Laut Justiz- und Migrationsministeriums könnten diese Personen jedoch „nicht ohne Grund“ in Haft genommen werden. 

Vor rund einer Woche versuchte ein Mob von rund 20 jungen Asylbewerbern unter Zeigen der IS-Flagge und Kinder als Schutzschilder missbrauchend der unter Quarantäne stehenden Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) im thüringischen Suhl zu entkommen. Das Gelände war isoliert worden, nachdem bei einem Bewohner das Coronavirus nachgewiesen worden. Um der dort geltenden Coronaquarantäne zu entgehen, wurde gedroht, die Einrichtung in Brand zu setzen.  Nur unter massivem Polizeieinsatz wurde das Durchbrechen des Tors der EAE verhindert. Die Gewalttäter –  laut Polizei hauptsächlich junge Männer vornehmlich aus Georgien und den Magreb-Staaten – wurden in eine neue Unterkunft in die Arnstadter Jugendstrafanstalt verlegt, wo sie ebenfalls für Aufruhr sorgten. Um der dort geltenden Coronaquarantäne zu entgehen, simulierten die findigen Asylbewerber medizinische Notfälle. Ursprünglich sollten 22 Männer aus der Suhler Einrichtung verlegt worden sein. Mittlerweile spricht das Thüringer Migrationsministerium von 28 Asylbewerbern.

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