Boris Johnson: späte Ausgangssperre

Tichys Einblick

Nachdem der britische Premier sich endlich zu einer Ausgangssperre bereitfand, hat prompt eine Diskussion über deren Sinnhaftigkeit und die damit verbundene Gesetzgebung im Vereinigten Königreich eingesetzt. Dabei wird auch eine wissenschaftliche Studie herangezogen, die nachdrücklich zu breitgestreuten, randomisierten Tests rät. Wie viele Infizierte hat es wirklich gegeben?

Wenn es derzeit einen liberalen, vielleicht libertären Regierungschef in Europa gibt, dann ist es wohl Boris Johnson. Insofern ist seine Entscheidung, ein Ausgangsverbot über Großbritannien zu verhängen bemerkenswert: »Kein Premierminister möchte Maßnahmen wie diese veranlassen. Ich kenne den Schaden, den diese Disruption anrichtet – im Leben der Menschen, ihren Betrieben und Arbeitsstellen.« Daher werde man Wirtschaft und Arbeitnehmer zugleich mit einem gewaltigen Programm unterstützen. Es war dann doch kein Spaziergang hin zu einer wirksamen Durchsetzung der sozialen Distanzierung in der Londoner U-Bahn, auf den Straßen und in den Parks des Königreichs. Zudem sagten Modellrechnungen für den Fall einer ungebremsten Pandemie bis zu 260.000 Tote in Großbritannien voraus.

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