„Herr, bewahre uns vor dem Wüten der Nordmänner“

Junge Freiheit

Die Wikinger verbreiteten seit dem Ende des 8. Jahrhunderts an den Küsten der Nord- und Ostsee Angst und Schrecken. Schon bald nach dem Überfall auf das Kloster Lindisfarne am 8. Juni 793 auf der gleichnamigen Insel vor der Nordostküste Englands eilte ihnen ihr Ruf voraus. So betete man: „Herr, bewahre uns vor dem Wüten der Nordmänner.“ Doch auch im europäischen Binnenland waren die Menschen des Mittelalters nicht vor den Raubzügen der Skandinavier sicher.

Die zeitgenössischen Quellen berichteten von den Schrecken, die sie verbreiteten. „Inzwischen überfielen dänische Seeräuber von der Nordsee aus durch den Kanal fahrend Rouen, wüteten mit Raub, Schwert und Feuer, schickten die Stadt, die Mönche und das übrige Volk in den Tod oder in Gefangenschaft, verheerten alle Klöster, sowie alle Orte am Ufer der Seine oder ließen sie, nachdem sie sich viel Geld hatten geben lassen, in Schrecken zurück“, heißt es in den Annales Bertiniani.

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