Infizierte nachverfolgen: Digitalstaatsministerin für „Tracking-App

Junge Freiheit

BERLIN. Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) hat sich dafür ausgesprochen, sogenannte Tracking-Apps im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus einzusetzen. Eine solche Software auf Mobiltelefonen sei „sinnvoll, um das Virus zielgerichtet einzudämmen“, sagte Bär am Freitag dem Handelsblatt. Innerhalb der Bundesregierung gebe es bereits entsprechende Überlegungen.

„Wir müssen die Möglichkeiten der Digitalisierung jetzt nutzen, um die Krise zu überwinden“, forderte die CSU-Politikerin. Mit Hilfe des Programms könnten die Kontaktpersonen eines Infizierten ermittelt werden. Datenschutzrechtliche Bedenken wies Bär zurück, da der Nutzer mit dem Herunterladen der App der Datennutzung zustimme. Erst vor kurzem hatte das Bundesjustizministerium Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Absage erteilt, personenbezogenes Nachverfolgen über Handydaten zu nutzen.

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