Schellnhuber: „Wer achtlos CO2 freisetzt, gefährdet das Leben seiner Enkel“

Junge Freiheit

BERLIN. Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber hat mehr gesellschaftliches Engagement für den Klimaschutz nach der Coronakrise gefordert. Derzeit werde zurecht von den jüngeren Generationen Solidarität mit den Älteren eingefordert, weil diese stärker durch Covid-19 gefährdet seien. „Umgekehrt sollten die Älteren beim Klima Solidarität mit den Jüngeren üben, denn Letztere werden die Folgen der Erderhitzung in ihrem Leben viel stärker spüren“, sagte Schellnhuber am Donnerstag der Frankfurter Rundschau.

„Wer achtlos das Virus weitergibt, gefährdet das Leben seiner Großeltern. Wer achtlos CO2 freisetzt, gefährdet das Leben seiner Enkel“, begründete der Gründer des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung seinen Vorstoß. Ihm schwebe eine Art „Klima-Corona-Vertrag“ vor. Er verstehe, wenn die Bürger gerade andere Sorgen hätten. Doch leider würden „zunehmend drastischere Wetter-Extreme“ die Folgen des Klimawandels in den Fokus der Öffentlichkeit „katapultieren“.

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