Das Rätsel der Konversion

Junge Freiheit

Wie kann der Einzelne in der Zone der Vernichtung bestehen? Die Frage grundiert auf existentielle Weise Ernst Jüngers Leben und Werk. Sein oder Nichtsein also – ganz wie beim Shakespeareschen Hamlet. Aber anders als der zaudernde dänische Prinz ist Ernst Jünger nicht von der Blässe des Gedankens angekränkelt. In ihm schlägt ein abenteuerliches Herz.

Schon der sechzehnjährige Schulversager plant die Flucht nach Afrika und prüft seine Tropentauglichkeit in einem Treibhaus, das seinem Vater zur Aufzucht von Gurken dient. Dort vermutet er „mit einem seltsamen Vergnügen, daß es wohl auch in Afrika nicht viel heißer sein könnte. Etwas heißer allerdings mußte es sein, denn gerade das Unerträgliche, das noch nie Erlebte war ja das Verlockende. Afrika war für mich der Inbegriff des Wilden und Ursprünglichen, der einzig mögliche Schauplatz für ein Leben in dem Format, in dem ich das meine zu führen gedachte.“

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