Anschlag von Hanau war laut BKA keine rechtsextremistische Tat

Die Tagesstimme

Zu Beginn der Ermittlungen ging man noch von einem rassistisches Motiv für die Tat aus. Das hat sich mittlerweile geändert.

Hanau. – Mitte Februar kam es im hessischen Hanau zu einem Anschlag, bei dem insgesamt neun Menschen mit ausländischen Wurzeln getötet wurden. Tobias R., der Schütze von Hanau, hatte seine Opfer zwar so ausgewählt, um größtmöglichste Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos von der Überwachung durch einen Geheimdienst zu erlangen. Den Anschlag selbst stufen Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) aber nicht als Tat eines Rechtsextremisten ein.

Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe wollte dies am Montag nicht kommentieren. Die polizeilichen Ermittlungen dauerten weiter an. Noch in der Nacht des Anschlags hatte Generalbundesanwalt Peter Frank die Ermittlungen übernommen. Von Anfang an hatte es geheißen, es gebe „gravierende Indizien für einen rassistischen Hintergrund der Tat”. Nun hieß es, dass Rassismus nach Auffassung der Ermittler nicht der dominierende Aspekt in R.’s Weltanschauung gewesen sei.

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