Was droht unseren Kliniken wirklich: Italienische Verhältnisse – oder Deutschland als Krankenstation der EU?

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Mindestens ebenso verstörend wie die Ungewissheit über die Dauer des gegenwärtigen Shutdowns und der Kontaktverbote – vor allem weil nach wie vor keine längerfristige Strategie kommuniziert ist -, sind die widersprüchlichen Informationen über die tatsächliche medizinische Versorgungslage in Deutschland. Einerseits wird vor baldigen italienischen Verhältnissen gewarnt, andererseits nimmt Deutschland weiter reihenweise Intensivpatienten aus anderen EU-Staaten auf. Müssen wegen dieser Solidarität am Ende deutsche Patienten sterben?

Die Irritation wächst in der Bevölkerung, wenn einerseits das Robert-Koch-Institut (RKI) in Person seines Chefs Lothar Wieler (der bezeichnenderweise vom Modus seiner täglichen Pressekonferenzen auf nur mehr sporadische Lageberichte umgeschwenkt ist) seit neuestem ständig davon spricht, man stehe ganz am Anfang der Epidemie, der Gipfel käme erst noch, es drohten massive Engpässe in der Versorgung, dies sei erst die Ruhe vor dem Sturm – andererseits aber mehr „Ruhe“ als Sturm zu herrschen scheint; soviel Ruhe im Klinikbetrieb noch jedenfalls, dass Deutschland etliche Covid-19-Patienten aus anderen Ländern zur Behandlung aufnehmen kann.

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