BKA-Chef: Bluttat von Hanau war „eindeutig rechtsextremistisch“

Junge Freiheit

BERLIN. Der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat Berichte zurückgewiesen, wonach die Bluttat von Hanau laut seiner Behörde kein rechtsextremer Anschlag gewesen sei. „Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven“, teilte Münch am Dienstag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Am Wochenende hatten Süddeutsche Zeitung, WDR und NDR unter Berufung auf einen Abschlußbericht des BKAs vermeldet, daß der 43 Jahre alte Tobias R. seine Opfer gezielt ausgewählt habe, um eine möglichst große Aufmerksamkeit für seine Verschwörungsphantasien zu erlangen. Rassismus sei der Behörde zufolge nicht sein Hauptmotiv gewesen. „Einen solchen Bericht gibt es derzeit nicht“, stellte Münch nun klar. „Die Ermittlungen dauern an.“

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