Die Politik der ungedeckten Schecks ist alt

Tichys Einblick

In die mediale Debatte über die Vor- und Nachteile der vom Bund und den Ländern gegen die Corona-Pandemie in Gang gesetzten Schutzpolitik hat in der Stuttgarter Zeitung (StZ) vom 31. März der Historiker und Journalist Götz Aly einen interessanten Aspekt eingebracht. Unter dem Titel „Corona, die Krise und Hitler – eine Geschichtsstunde“ erinnert der Autor des im Jahr 2005 erschienen Buchs „Hitlers Volksstaat“ daran, dass die NS-Regierung angesichts des desolaten Zustands der Wirtschaft in Folge der Weltwirtschaftskrise unmittelbar nach ihrer Machtübernahme im Jahre 1933 Maßnahmen beschloß, „die auch wir derzeit zur Krisenbewältigung richtig finden.“ So wurden zum Beispiel Hunderttausende rechtskräftiger Pfändungs- und Zwangsräumungstitel gestoppt, was Hermann Göring damals mit den folgenden Worten begründete: „Der Hauseigentümer, der unbarmherzig und skrupellos arme Volksgenossen um Nichtigkeiten willen obdachlos macht, hat den Schutz des Staates bei diesem Treiben verwirkt.“ Mit dem Kriegsbeginn im Jahre 1939 durfte „bei Familien, die Soldaten stellten, nichts mehr gepfändet oder die Mietwohnung gekündigt werden.“

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