AfD: Meuthen spricht sich für Trennung vom „Flügel” aus

Die Tagesstimme

AfD-Chef Jörg Meuthen glaubt, ohne den „Flügel“ könnte die AfD „scharenweise konservative Wähler der Union gewinnen”.

Berlin. – Nachdem der „Flügel” um Björn Höcke seine Aktivitäten auf Drängen des AfD-Bundesvorstandes einstellt, geht der Parteivorsitzende Jörg Meuthen nun einen Schritt weiter und stellt offen eine Spaltung zwischen AfD und „Flügel” in den Raum. In einem Interview mit „Tichy’s Einblick“ über die innerparteilichen Differenzen intensiviert Meuthen seine Kritik am „Flügel”. So wüsste jeder, „[…] dass der Flügel und dessen maßgebliche Exponenten uns ganz massiv Wählerstimmen im bürgerlichen Lager kosten […]“. Die Beziehung zwischen dem liberalen Lager und dem Flügel bezeichnet Meuthen als „wechselseitige Hemmung“. Gäbe es diese nicht, könne man mit weit besseren Wahlergebnissen rechnen, vergleichbar mit denen der Lega in Italien: „Davon bleiben wir aber durch permanente interne Kämpfe und die Abschreckung weiterer Wählerschichten leider immer noch weit entfernt”, meint Meuthen. Angesichts der aktuellen politischen Situation sei dies „fatal“.

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