Die gerufenen Geister bekämpfen sich

Junge Freiheit

Was als Generalstreik gegen den Kapp-Putsch rechter Militärs und Eliten des untergegangenen Kaiserreichs begann, loderte schon bald als kommunistischer Flächenbrand im ganzen Land. Ein Schwerpunkt war dabei das Ruhrgebiet. Am 13. März 1920 hatten die Anhänger der alten Ordnung in Berlin das Regierungsviertel besetzt und zwangen die Staatsführung zur Flucht. Als Gegenmaßnahme rief die Regierung von Reichskanzler Gustav Bauer (SPD) zum Generalstreik auf. Das fiel im Kohlerevier an der Ruhr auf besonders fruchtbaren Boden.

Schon nachdem sich erste Meldungen über den Putschversuch aus der Hauptstadt zwischen Dortmund und Wesel verbreiteten, zog es die Arbeitermassen auf die Straße. Allein in Bochum demonstrierten 20.000 Mann gegen die Putschisten. Am Folgetag schlossen KPD, SPD und USPD in Elberfeld, das heute zu Wuppertal gehört, ein Bündnis. Dabei war bereits klar, daß der Widerstand gegen den Kapp-Putsch nur das Sprungbrett zur „Diktatur des Proletariats“ sein sollte.

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