Kurzarbeit hat Hochkonjunktur und wird zum Exportartikel 

Tichys Einblick

Die deutsche Wirtschaft bricht massiv ein und reißt den Arbeitsmarkt mit. Für den Monat April rechnet die Bundesagentur für Arbeit (BA) nach den Worten ihres Chefs Detlef Scheele mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahl um 150.000 bis 200.000. Das könnte allerdings eine sehr optimistische Schätzung sein. Mitte April wird man es genauer wissen.

Die staatlich abgefederte Kurzarbeit jedenfalls, das wichtigste Mittel der deutschen Arbeitspolitik, um schnelle Entlassungswellen zu verhindern, hat schon Hochkonjunktur. Zum 31. März haben 470.000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Wie viele Beschäftigte davon insgesamt betroffen seien, lasse sich noch nicht seriös sagen, erklärte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. In der großen Finanzkrise 2008/2009 waren in der Spitze bis zu 1,44 Millionen Bürger auf Kurzarbeit angewiesen. Scheele geht davon aus, dass es diesmal noch deutlich mehr sein werden.

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