Gutmenschen-Transformationskette: Seenotgerettete -> Flüchtlinge -> Asylbewerber -> abgelehnte Asylbewerber -> Sozialfälle

jouwatch

Sie heißen Alan Kurdi, Ocean Viking oder Sea-Watch 3 und schippern durch das Mittelmeer, immer auf der Suche nach Menschen, die man aus Seenot retten kann, Seenot, in die sich die meisten der später Geretteten mehr oder minder mit Absicht begeben haben (schon weil kein normaler Mensch in ein überfülltes Schlauchboot steigt).

Von Michael Klein für ScienceFiles

Die Rettung und das Rettungsunternehmen wird medial inszeniert, denn man lebt von Spenden (oder von Kardinal Marx). Jeder Gerettete, der zur besten Sendezeit über die Mattscheibe flimmert, ist bares Spendengeld wert. Also werden Menschen aus Seenot gerettet, in die sie sich, hätten sie nicht die begründete Erwartung haben können, aus eben dieser auch gerettet zu werden, nie begeben hätten. Sie werden gerettet, nach Italien gebracht oder nach Malta, oftmals nach einer aufsehenerregenden Irrfahrt von einem die Einfahrt verweigernden Hafen in den nächsten. Auch das ist bares Spendengeld wert. Irgendwann dürfen die Geretteten dann an Land, und damit haben sie ihren Zweck für die Seenotretter erfüllt. Was aus den Geretteten wird, ist nicht mehr Sache der guten Menschen an Bord. Die Geretteten werden sozialisiert, zu Kostgängern der reichen Gesellschaften, die sich die Aufnahme leisten können, wie diejenigen befunden haben, die die Kosten anderen, ohne diese zu fragen, aufladen.

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