Linke Demonstranten verursachen Gesundheitsrisiko

Tichys Einblick

Am Mainufer in Frankfurt. Es ist Sonntag. Die Sonne scheint, ein schöner Frühlingstag. Flaneure und Fahrradfahrer sind unterwegs, Tagträumer liegen auf der Wiese. Fast so, als wäre alles normal, als gäbe es kein Coronavirus. Menschen laufen eng aneinander vorbei, setzten sich an Tische von geschlossenen Gastronomiebetrieben, jede Bank scheint besetzt. Das einzig auffällige: blauweiße Polizeiwagen. Doch sie sind an diesem Tag nicht hier, um die Spaziergänger am Main zu beaufsichtigen – was sie ebenso hätten tun sollen. Sie sind hier, weil um 15 Uhr eine Demonstration stattfindet.

Die Organisationen Seebrücke, Fridays for Future, Sea-Watch, Ende Gelände, Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Antifa Frankfurt, Ökologisch Radikal links Ffm und die vom Verfassungsschutz beobachtete Interventionistische Linke riefen alle zu einer „Aktion“ auf unter dem Motto „Wir hinterlassen Spuren – Leave no one behind“. Der Sonntag sollte ein Aktionstag werden, um zur Aufnahme von Flüchtlingen aufzurufen und auf die Situation in den griechischen Lagern aufmerksam zu machen. Die Seebrücke teilte Freitag mit, dass sie die Evakuierung der Lager fordert. „Aktionen“ waren des Weiteren in Köln, Bonn, Stuttgart, Berlin, Leipzig und Rostock vorgesehen. Scheint also wirklich, als wäre alles normal, als gäbe es kein Coronavirus. Denn Versammlungen von mehr als zwei Personen und folglich Demonstrationen sind ja eigentlich wegen des Virus bundesweit untersagt, wegen des hohen Infektionsrisikos. Demonstrationen werden also in „Aktionen“ umbenannt, um das Versammlungsverbot wenigstens sprachlich zu umgehen.

„Grenzenlos Solidarisch“[...]

Den ganzen Artikel und dessen Kommentare liest Du auf Tichys Einblick.