UN-Bericht über afrikanische Migranten: Wer immer noch von „Flüchtlingen“ redet, hat nichts begriffen

jouwatch

Eine unter afrikanischen Migranten in 13 EU-Staaten durchgeführte UN-Studie von Oktober 2019, die Grundlage des Berichts „Scaling Fences“ („Zäune erklimmen“) des UN-Entwicklungsprogramms UNDP ist, räumt mit fast allen gängigen Klischees und Missverständnissen über Migration aus Afrika auf. Sie zeigt, wer in Wahrheit den Weg nach Europa sucht – und aus welchen Gründen. Fazit: Von „Flüchtlingen“ braucht hier niemand mehr zu reden.

Denn tatsächlich handelt es sich bei den meisten der repräsentativ befragten 1970 Migranten aus 39 afrikanischen Ländern um überdurchschnittlich gebildete, ledige Männer im Durchschnittsalter von 24 Jahren; sie entstammen städtischen Ballungsräumen und haben im Schnitt drei Jahre länger als ihre Altersgenossen (bei der Minderheit von Frauen waren es sogar fünf Jahre) die Schule gesucht. Mit ihren Schlüsselqualifikationen könnten sie zuhause die Zukunft des Arbeitsmarktes sichern – und sind an sich unverzichtbar für den Aufbau und die Weiterentwicklung ihrer Heimatländer.

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