Dank Lockdown konkurrenzloses Warenangebot in Supermärkten: Soll der Einzelhandel ruiniert werden?

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Bedenklicher Nebeneffekt des Shutdowns: Die großen Supermarktketten sind für die Grundversorgung der Bevölkerung klar systemrelevant; viele von ihnen sind jedoch Voll- oder Multisortimenter – und bieten als solche zunehmend auch Artikel feil, die ansonsten im Facheinzelhandel zu kaufen sind, dessen Läden dichtbleiben müssen. Deren Inhaber kämpfen nun nicht nur gegen die Pleite, sondern müssen ohnmächtig mitansehen, wie ihnen die „Grundversorger“ den Umsatz wegschnappen.

Fahrräder bei Aldi, Klamotten bei Lidl, Haushaltsgeräte bei Netto – und die Drogeriekette Rossmann bietet Kinderspielzeug an. Ausgerechnet während des Lockdowns machen die Großfilialisten dem lokalen Einzelhandel „Konkurrenz“, ohne dass sich dieser irgendwie dagegen zur Wehr setzen kann – denn die Einzelhandelsgeschäfte im Land sind geschlossen, die betroffenen Unternehmer stehen trotz Staatshilfen am Rande ihrer Existenz.

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