Die völlige Verkennung der Lage

Sezession

Im September des vergangenen Jahres wurde im Protestzug des Weltklimastreiktages ein seltsames Plakat durch Hamburg getragen:

„Verbietet uns endlich etwas!“ stand darauf zu lesen. Diese Botschaft tauchte in der Folge auch auf anderen Demonstrationen auf, aber sie setzte sich nicht durch. Dabei ist sie ehrlicher als fast alles, was sonst so im Rahmen der Bewegung „Fridays for Future“ auf Bannern und Schildern zu lesen war, und zwar aus vier Gründen:

Erstens steckt in diesem Ruf nach aufgezwungener Beschränkung die Einsicht über das ökologisch katastrophale Verhalten des grenzenlosen Ichs. Zweitens werden diese vielen Ichs, diese heiligen Kühe der Individualbastelei, in ein Wir subsumiert. Drittens ist der Ruf nach Verboten die gereifte Einsicht in die Notwendigkeit von Rahmensetzung, Begrenzung und Bescheidenheit.

[...]

Den ganzen Artikel und dessen Kommentare liest Du auf Sezession.