Familien, Generationen und das Virus

Dushan Wegner

In den Zeiten der Pandemie können uns Dinge nervös werden lassen, die wir zuvor nicht einmal registriert hätten. Heute morgen verschluckte ich mich am Toastbrot. Ich musste husten, und meine Familie betrachtete mich, den Hustenden, gespannt schweigend, und in den liebevoll besorgten Blicken meinte ich die Frage zu lesen, welches Furnier mein Sarg haben sollte.

Ich hustete mein Toastbrot schließlich hoch, meine Kinder, als sie sahen, dass ich noch lebte, brachen das Ausräumen meines Arbeitszimmers ab. Später werden wir dann mit meinen Eltern videotelefonieren, wo die sich aus sicherer Entfernung über ihre Enkel freuen werden, so gut das über Computer-Videochat eben geht.

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