Kehrtwende: 1.800 Illegale dürfen Asylantrag in Griechenland stellen

Die Tagesstimme

Das Asyl-Moratorium in Griechenland ist nicht nur Geschichte – sondern rückwirkend gilt das Asylrecht nun doch für im März illegal aus der Türkei eingereiste Migranten. 

Athen. – Es war ein aufsehenerregender Entschluss: Die liberal-konservative griechische Regierung hatte nach der Grenzöffnung Erdogans beschlossen, dass alle illegalen Einwanderer, welche im März griechischen Boden erreichen, ihren Asylanspruch verwirken. Nachdem dieser bereits vor einigen Tagen ohne Verlängerung auslief, kommt nun überhaupt die Kehrtwende.

Wie die Welt am späten Dienstagnachmittag berichtete, sollen diese Personenkreise nun doch einen Zugang zum Asylverfahren erhalten. Seit Montag befinden diese sich in zwei Lagern, man will sie befragen, ob sie einen Antrag stellen wollen. Die Alternative ist eine freiwillige Rückkehr in ihre Heimat im Austausch gegen eine Einmalzahlung von 2.000 Euro pro Kopf und Nase.

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