„Seuchentotalitarismus“: Wachen die Linken allmählich auf?

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Erstaunliches verändert sich im Land. Linke, die bisher rote Tücher für jeden Freiheitlich-Konservativen gewesen sind, entdecken plötzlich, was sie sich und dem Volk mit ihrer Staatsgläubigkeit eingebrockt haben. Das wird doch nicht noch ein Trend werden?

von Max Erdinger

„Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut“, ist ein Satz, der Lord Acton (1834 – 1902) zugeschrieben wird, einem Herausgeber katholischer Zeitschriften. Der Gültigkeit seines Satzes scheinen sich zunehmend auch Linke bewußt zu werden, die in den vergangenen Jahrzehnten gar nicht genug Staatsermächtigung haben konnten. Mit dem Dogma vom Privaten, das politisch sei, wurde bald jede übergriffige Einmischung des Staates ins Privatleben des Bürgers scheinlegitimiert. Sei es die Erziehung der eigenen Kinder, sei es der persönliche Sprachgebrauch, seien es private Überzeugungen und deren Äußerung, seien es Rauchverbot in Kneipen oder Messungen des Feuchtigkeitsgehalts im privaten Kaminfeuerholz – es gab zuletzt kaum noch etwas, für das der Staat nicht seine Zuständigkeit erklärt hätte. Der ist zuletzt kein Staat mehr gewesen, sondern ein verführerischer Nannystaat, der dazu aufforderte, ihn als persönlichen Schutzschild gegen alle Unwägbarkeiten und Unbilden des eigenen Lebens zu begreifen. Der staatsgläubige Untertan war die Folge.

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