Corona-Krise: Italien schließt Häfen für Flüchtlingshilfsschiffe

Junge Freiheit

ROM. Italien ist für die Dauer des Corona-Notstands kein sicherer Hafen mehr für Flüchtlingshilfsschiffe von Nichtregierungsorganisationen. Die italienische Regierung hat dafür ein entsprechendes Dekret beschlossen, berichteten italienische Medien. Federführend waren demnach das Innen-, Transport-, Gesundheits- und Außenministerium.

Das Dekret bezieht sich auf in Hamburg beschlossene „Internationale Übereinkommen von 1979 zur Seenotrettung“, das unter anderem die Regel für das Search- und Rescue (SAR) festlegt, wonach Personen in Seenot unabhängig vom Unglücksort gerettet werden müssen. Italien erfülle wegen der Corona-Krise nicht mehr die notwendigen Anforderungen für Rettungsfälle mit Schiffen, die unter ausländischer Flagge unterwegs sind und von außerhalb der italienischen SAR-Zone kommen, heißt es in dem Dokument.

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