Jurist und Widerständler

Junge Freiheit

Unter den Protagonisten des militärischen Widerstands gegen Hitler und das nationalsozialistische Regime zählt er sicherlich zu den weniger prominenten, auch wenn er – als Militärbeamter im Generalsrang und Chef des Heeresjustizwesens – durchaus einer der ranghohen war: Generalstabsrichter Karl Sack.

Heute vor 75 Jahren, am 9. April 1945, wurde er im Konzentrationslager Flossenbürg erhängt, genauso wie seine (wesentlich bekannteren) Schicksalsgenossen Admiral Wilhelm Canaris, Generalmajor Hans Oster – sowie der Theologe Dietrich Bonhoeffer.

Sack war im September 1944 verhaftet und aus der Wehrmacht ausgestoßen worden, ein öffentlicher Prozeß vor dem „Volksgerichtshof“ fand gegen ihn jedoch nicht statt. Die Gestapo warf ihm unter anderem vor, als oberster Jurist des Heeres andere Widerständler in der Wehrmacht abgeschirmt, gedeckt und mit zu milden Urteilen den Defätismus im Heer nicht wirksam bekämpft zu haben. Sein Schicksal vor dem SS-Standgericht besiegelte auch die Tatsache, daß er in Kabinettslisten des Widerstands im Fall des erfolgreichen Staatsstreichs gegen Hitler zeitweilig als Interims-Justizminister vorgesehen war.

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