„Kalifat”: Die neue Netflix-Serie über den IS-Terror in Europa

Die Tagesstimme

Die neue schwedische Serie „Kalifat”, die seit März auf Netflix läuft, handelt vom „Islamischen Staat” und wie sich sein Terror bis nach Europa zieht. „Eine Mutter steht vor einem großen Dilemma. Mit ihr werden eine Studentin und eine ehrgeizige Polizistin in einen bevorstehenden IS-Angriff gegen Schweden verwickelt”, so stellt Netflix die Serie vor.

Rezension von Stefan Juritz

Die erwähnte Mutter heißt Pervin. Sie wohnt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in der syrischen IS-Hauptstadt Raqqa. Früher lebte das Paar in Schweden, dann folgten sie dem Ruf des „Kalifats”. Doch die harte Wirklichkeit ließ Pervin aus dem Dschihadisten-Traum erwachen. Sie will jetzt schnell raus aus Syrien, um sich und ihr Baby in Sicherheit zu bringen. Davon darf ihr Mann Hasum allerdings nichts erfahren – er ist nämlich Teil einer Terror-Einheit des IS und unterstützt mit seinen Glaubensbrüdern die Planung eines Anschlags in Schweden. Über ein geheimes Mobiltelefon hält Pervin Kontakt mit der schwedischen Polizistin Fatima, die ihr einen Deal vorschlägt: Wenn die junge Mutter den schwedischen Behörden Informationen über den geplanten Anschlag und einen rätselhaften „Reisenden” liefert, dann werde man sie und ihr Kind zurück nach Schweden bringen. Die Polizistin verschweigt Pervin allerdings, dass sie ohne Erlaubnis ihrer Vorgesetzten handelt…

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