Den Tod überwinden heißt den Tod annehmen

Sezession

Was immer noch zur sogenannten Corana-Krise zu denken und zu sagen sein wird, ist doch eines bereits gewiß:

Alle Welt zitterte, aber der wohlständige Westen geriet in Panik. Eine ans Würdelose grenzende Angst gewann die Macht, und weil dadurch – mehr als durch alles andere – für die Herrschenden Entscheidendes zu gewinnen war, nutzten sie diese Angst, forcierten sie und boten sich den Furchtsamen als geharnischter Schutz an, und die meisten folgten – um den Preis der Aufgabe elementarster Persönlichkeitsrechte.

Ängstlich waren sie vorher schon, die Vorliebe für Dystopien offenbarte es. Vermutlich steht dahinter das Halbbewußtsein tiefer Schuld, das Empfinden einer Erbsünde, die nicht nur im Brudermord, sondern in der Vernichtung der gesamten Biosphäre schockierenden Ausdruck findet. Weder vegane Lebensweise noch Co2-Reduktion oder das Verbot von Wattestäbchen aus Plastik vermögen uns von dieser grundsätzlichen Schuld zu befreien. Sein eigenes Sterben bewegt den Menschen zutiefst, das Sterben der Mitgeschöpfe, die Ausrottung ganzer Arten aber viel weniger.

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