Die EU im Kampf gegen die Coronakrise – Solidarität auf Pump

Cicero

Zur Überwindung der Rezession hat sich die Eurogruppe auf ein riesiges Hilfspaket mit einem Volumen von einer halben Billion geeinigt. Coronabonds kommen darin zwar nicht vor, doch mit den vereinbarten „innovativen Instrumenten“ sind die Risiken längst nicht gebannt.

Zur Überwindung der Rezession hat sich die Eurogruppe auf ein riesiges Hilfspaket mit einem Volumen von einer halben Billion geeinigt. Coronabonds kommen darin zwar nicht vor, doch mit den vereinbarten „innovativen Instrumenten“ sind die Risiken längst nicht gebannt.

Es sieht beeindruckend aus, das neue Hilfspaket der Eurogruppe. Mehr als 500 Milliarden Euro wollen die Finanzminister mobilisieren, um sich gegen die wohl größte Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg zu stemmen. Den Arbeitnehmern soll ebenso geholfen werden wie kleinen Unternehmen oder klammen Staaten. „Das ist eine riesige Anstrengung“, sagte Eurogruppen-Chef Mario Centeno nach dreitägigen, quälenden Beratungen per Videokonferenz. „Das ist der wichtigste und schnellste Plan für die Wirtschaft, den die Europäische Union in ihrer Geschichte jemals verabschiedet hat“, freute sich Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire. Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist erleichtert. „Heute ist ein großer Tag europäischer Solidarität und auch Stärke“, sagte der SPD-Politiker. Das Drei-Säulen-Modell, das Scholz schon am Montag gemeinsam mit Außenminister Heiko Maas in Berlin gepriesen hatte, habe sich nun auch in Brüssel durchgesetzt.

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