Der „hässliche Deutsche“ ist zurück: Mobbing gegen Ortsfremde und Touristen in MV

jouwatch

Rostock – Seit dem 19. März sind in Mecklenburg-Vorpommern touristische Reisen in das Ostsee-Bundesland wegen Corona verboten. Urlauber aus dem Rest Deutschlands, die bereits vor Ort waren oder im Land ein Feriendomizil besitzen, sehen sich seitdem einer regelrechten Pogromstimmung ausgesetzt. Die Virus-Angst befördert die Spaltung der Gesellschaft – und vergiftet das Klima.

Vor allem urlaubende Rentner der Risikogruppen, die seit vielen Jahren an den Ostseebädern oder auf den touristischen Hauptzielen der küstennahen Inseln die Feriensaison verbringen und für die eine Heimreise, etwa zurück in die Großstadt, viel zu gefährlich wäre, sitzen nun fest – und leiden unter einer zunehmend feindlicheren Atmosphäre. Die Einheimischen beargwöhnen jeden Auswärtigen, unterstellen ihren urlaubenden Landleuten, sie brächten „das Virus“ zu ihnen. „In der Corona-Krise werden Urlauber an der Ostsee, in Brandenburg und anderswo zur Zielscheibe“, schreibt der „Tagesspiegel„. Viele betroffene Ortsfremde wagten sich kaum mehr aus dem Haus: „Tagsüber verstecken sie sich, Freunde stellen Essen vor die Tür.“

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