Arbeitslose Zuwanderer als Erntehelfer meist nicht geeignet

Tichys Einblick

Wer genauer wissen will, wie der Arbeitsmarkt für Asylbewerber in einem Sozialstaat wie Deutschland funktioniert, bekommt dies derzeit am Beispiel der Diskussion um die Frage vor Augen geführt, welche Arbeitskräfte bei der in jedem Frühjahr stattfindenen Saison-Arbeit in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen sollen. Aufgrund der Schließung der innereuropäischen Grenzen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sehen sich die deutschen Landwirte mit dem Problem konfrontiert, daß sie nicht mehr die zahlreichen Erntehelfer aus Osteuropa einsetzen können, die nicht erst seit der Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU zuverlässig dafür sorgen, daß die Bevölkerung unter anderem mit heimischem Spargel und Erdbeeren versorgt ist. Inzwischen hat die Bundesregierung zwar die bestehenden Einreiseverbote etwas gelockert. Es steht aber trotzdem in Frage, ob die in Aussicht gestellte Anzahl osteuropäischer Erntehelfer ausreichen wird, den erforderlichen Arbeitskräftebedarf zu decken, der mit rund 150.000 Saisonkräften veranschlagt ist.

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