Gott und ich

Junge Freiheit

Über Religion zu schreiben fällt mir nicht leicht, da der Glaube für mich etwas sehr Persönliches ist. Wie ich vom Islam zum Christentum konvertiert bin, dahinter steckt weniger ein Erweckungserlebnis als vielmehr eine Reihe von Begegnungen und Erlebnissen. Das Weizenfeld meines Glaubens wurde mehre Male gepflügt, bevor die Saat aufgegangen ist und die Halme nun Ähren tragen.

Ich wurde in Damaskus als Muslimin geboren, da man im Islam automatisch und ohne Aufnahmeritual die Religion des Vaters erbt. Dabei war mein Vater selbst kein gläubiger Mensch. Er war Atheist und beschäftigte sich als Philosoph mehr mit den Menschen als mit ihren Göttern. Doch obwohl er an keinen Gott glaubte, sagte er immer zu mir „Ich sage nicht, daß es Gott nicht gibt, ich sage nur, daß ich nicht an Gott glaube“. Damit ließ er mir die Freiheit zu wählen und das weiß ich noch heute sehr zu schätzen.

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