Bundesanwaltschaft hebt islamische Terrorzelle aus

Junge Freiheit

KARLSRUHE. Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch morgen in Nordrhein-Westfalen vier terrorverdächtige Islamisten aus Tadschikistan festnehmen lassen. Die vier Männer stehen im Verdacht, Mitglieder einer Terrorzelle des Islamischen Staats (IS) zu sein. Sie wurden in Essen, Neuß, Siegen sowie im Kreis Heinsberg verhaftet.

Ein fünfter Tadschike befindet sich bereits seit Mitte März in Untersuchungshaft. Die Wohnungen der Beschuldigten sowie sechs weitere Objekte in Nordrhein-Westfalen wurden durchsucht. Bei der Razzia waren auch Spezialkräfte des Landes Nordrhein-Westfalen im Einsatz.

Die Verdächtigen haben sich laut Haftbefehl im Januar 2019 dem IS als Mitglieder angeschlossen und in dessen Auftrag eine sogenannte Zelle in Deutschland gegründet. Gemeinsam beabsichtigten sie, in Deutschland tödliche Anschläge zu begehen. „Sie standen dabei – wie bereits zuvor – in Kontakt mit zwei hochrangigen IS-Führungsmitgliedern in Syrien und Afghanistan, von denen sie entsprechende Anweisungen erhielten“, teilte die Bundesanwaltschaft mit.

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