Der Skandal: Staatsbürger ohne Grundrechte

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es in ihrer virologischen Weisheit bereits vor einer Woche angekündigt: Die Pandemie wird nicht verschwinden, bis „wir“ wirklich einen Impfstoff haben. Und so lange wir eine Pandemie haben, werden wir im Gegenzug auch keine Grundrechte haben. Das hat sie nicht gesagt. Die Entschlüsselung der Impfstoff-Legende.

von Max Erdinger

„Pandemie wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben„, wurde die Unaussprechliche bereits vor einer Woche in der „Welt“ zitiert. Und wie das so ist mit den kryptischen Verlautbarungen der apokalytischen Heimsuchung im Kanzleramt: Man muß sie immer übersetzen. Dabei läuft man jedesmal in eine Falle, weil es hinterher heißt, man habe sie nicht übersetzt, sondern falsch interpretiert. Das ist der ganze Grund, weswegen die wandelnde Sprechblase bei allem, was sie sagt, immer einen Interpretationsspielraum offenläßt. So viel ist klar: Einen Impfstoff zu haben, beendet keine Pandemie. Verwendet worden müßte er sein! Das heißt: Im Idealfall müssten mehrere Milliarden Menschen weltweit geimpft worden sein, um eine Pandemie zu stoppen, die in ihrer ganzen vermeintlichen Gefährlichkeit die krasseste Übertreibung der Weltgeschichte sein könnte. Und das Ganze müsste stattfinden mit einem Impfstoff, bei dem die übliche Frist zwischen Vorstellung und Zulassung extrem verkürzt worden wäre. Was die Geißel des deutschen Volks also wirklich gesagt hat, ist – wenn ich es nicht falsch interpretiere – folgendes: „Solange es keinen Impfstoff gibt, mit dem mehrere Milliarden Menschen geimpft worden sind, wird es Pandemie geben – und so lange es Pandemie gibt, nehme ich mir heraus, mit den mir servilst ergebenen Corona-Gremien am Parlament vorbei selbst darüber zu befinden, wann ich die Grundrechte wieder gelten lassen will. Wenn überhaupt.“

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