„Kahlschlag ungeahnten Ausmaßes“: Mittelständler sehen Existenz bedroht

Junge Freiheit

BERLIN. Mehr als die Hälfte der Mittelständler in Deutschland sieht ihre wirtschaftliche Existenz bedroht, sollte der Corona-„Shutdown“ mehrere weitere Wochen andauern. 51 Prozent der Unternehmen gaben an, vor dem Aus zu stehen, wenn die Einschränkungen weitere vier Wochen gelten, ergab eine Umfrage des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), die dem Handelsblatt vorliegt.

Mehr als drei Viertel der Unternehmen und Selbstständigen (76 Prozent) bekundeten, daß die bisher ausgezahlten Hilfen nicht ausreichen würden, um ausreichend liquide zu sein. Dem BVMW zufolge haben 50 Prozent der befragten Betriebe staatliche Soforthilfen beantragt. Mehr als jedes dritte Unternehmen plant, Kurzarbeitergeld in Anspruch zu nehmen. Rund jede fünfte Firma nutzt das Aussetzen von Steuervorauszahlungen oder Steuerstundungen.

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