Lockerungen als Beruhigungspille – aber kein Fahrplan

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Auch wenn die heute verkündeten Lockerungen eine zaghafte Entspannung der Lage andeuten: Es bleiben offene Fragen. Die beliebig scheinende Öffnung von Einzelhandelsgeschäften bis 800 Quadratmetern, Bibliotheken schulischer Oberstufen und dann – in einem nächsten Schritt – ab dem 3. Mai auch von Dienstleistern wie Friseure sollte anscheinend vor allem Druck aus dem Kessel genommen werden – denn faktisch bleibt der Ausnahmezustand bestehen, ohne dass dafür klare Kriterien festgelegt wurden.

Ein Kommentar von Daniel Matissek

Die Regierung enthält den Bürgern weiterhin nachvollziehbare wissenschaftliche Kriterien vor, an denen sie den Erfolg der Maßnahmen eigentlich festmacht. Solange die Strategie nicht bekannt ist, wie man bis zur Verfügbarkeit von Medikamenten und/oder Impfstoff gegen SarsCoV2 mit der Pandemie umgehen will, wirken die Beschränkungen ebenso wie ihre partielle Rücknahme erschreckend willkürlich.

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