Disziplin und Besonnenheit als Tugenden in der Krise

Junge Freiheit

Wo bleibt das Positive? Fangen wir klein an. Die junge Dame, die mir gewöhnlich die Haare schneidet, teilte mir kurz nach Beginn des Shutdown höflich mit, daß mein Termin leider ausfallen werde und sie mir auch keinen neuen geben könne. Ich bedankte mich, wenngleich ich natürlich wußte, welche Dienstleistungsbereiche von den Schließungen betroffen waren und sich die Information eigentlich erübrigte. Sehr wahrscheinlich, daß sie ihren letzten regulären Arbeitstag mit solchen Telefonaten verbracht und immer noch für jeden Kunden ein „Bleiben Sie gesund!“ übrig hatte.

Ähnliches haben wohl die meisten erlebt. Aber selbstverständlich sind das Petitessen. Sie fallen kaum ins Gewicht, angesichts der existentiellen Gefährdungen, der Mißhelligkeiten und Belastungen, denen viele ausgesetzt sind, dem Unverständnis angesichts einer schwer durchschaubaren Lage und den Zumutungen durch die Obrigkeit, die nicht immer plausibel erscheinen.

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