Freiheit ist an Identität geknüpft

Tichys Einblick

Als im März bekannt wurde, dass die für dieses Jahr geplante Fußball-Europameisterschaft auf Grund der Coronapandemie um ein Jahr verschoben wurde, war ich nicht traurig, sondern nur erleichtert. Ich wunderte mich – über mich selbst. Wie konnte es sein, dass ich, als leidenschaftlicher Fußballfan, mich nicht mehr darauf freuen konnte, die Nationalmannschaft meines eigenen Landes zu sehen? Wie schön war das früher, wenn ich vom Fußballtraining nach Hause kam, den Geruch des Rasenplatzes, dessen Erde sich unter den Fußballschuhen gesammelt hatte, noch in der Nase, und dann die Stimmen von Gerhard Delling und Günter Netzer durch die hinter ihnen aufheulende Stadionatmosphäre sägten – welch ein behagliches Geräusch. In der Erinnerung daran manifestiert sich Heimat: der Sommer, der Garten, die offenen Türen, die Nachbarskinder, die zum Fußballgucken herüberkamen, dazu die klaren Analysen von Günther Netzer und die Unbefangenheit von Waldemar Hartmann.

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