Bundeswehr: Neue EU-Mission mit uraltem Flugzeug

Tichys Einblick

Nach langem Gefeilsche soll nun doch eine Mission der Europäischen Union zur Überwachung des UN-Waffenembargos gegen Libyen mit Schiffen, Flugzeugen und Satelliten starten. Zwar verlangt Moskau dafür ein neues UN-Mandat und eine rechtzeitige Unterrichtung über die Operation. Die Bundesregierung hat sich dem Vernehmen nach unabhängig davon dazu durchgerungen, die neue EU-Operation „Irini“ mit einem Seefernaufklärungsflugzeug zur Überwachung aus der Luft zu unterstützen. Nachdem Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), zunächst keine Schiffe schicken wollte, wurde angeboten, den Seefernaufklärer P-3C Orion zu stellen. In einer sogenannten Truppenstellerkonferenz (Militärjargon) wurden in Brüssel die militärischen Fähigkeiten ausgehandelt, die die beteiligten europäischen Staaten in die Mission einbringen sollen. Der Marineaufklärer ist mit diversen Sensoren ausgestattet und regulär mit einer elf Soldaten umfassenden Besatzung im Einsatz. Das Hauptquartier der Mission soll in Rom eingerichtet werden, dorthin wird auch deutsches Stabspersonal abgestellt. Es wird behauptet, dass die Bundesregierung damit den Erwartungen der EU-Partner nachkomme.

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