Landesbischof bedauert eingeschränkte Ramadan-Feste

Junge Freiheit

STUTTGART. Der württembergische Landesbischof Frank Otfried July hat in einem Schreiben an moslemische Verbände sein Bedauern für die erschwerten Umstände während des Ramadan ausgedrückt. „Wo ist derzeit die Normalität des Alltags, die vom Ramadan unterbrochen werden könnte?“, heißt es in der Zuschrift. Moslems sähen sich aufgrund des Corona-Lockdowns „extremen Bedingungen“ ausgesetzt. Der Geistliche erinnert zudem an die Bluttat von Hanau: „Noch nie gab es in Deutschland so viele moslemische Tote nach einem Attentat an einem Tag.“

Für July zeige das Einhalten der Corona-Maßnahmen durch Moscheevereine, „wie nah und verbunden wir untereinander und mit allen Menschen im Land sind“. Er hoffe darauf, „daß wir uns gerade in schwerer Zeit einander nahe bleiben und sogar einander näherkommen“. Der Landesbischof machte außerdem den Vorschlag, das moslemische Fastenbrechen per Videochat zu feiern.

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